Bebauungsplan

Recht gestalten.

 

Der Bebauungsplan bietet den rechtlichen Rahmen um die beabsichtigte Ausgestaltung im st√§dtebaulichen Kontext rechtsverbindlich zu machen. Dabei ist zu beachten, dass Festsetzungen sowohl eines √∂rtlichen Bezugs als auch st√§dtebaulicher Relevanz bed√ľrfen (vgl. ¬ß 9 BauGB). Das bedeutet, dass energetische oder Klimaschutzziele nur √ľber Festsetzungen zum Beispiel zu Art und Ma√ü der baulichen Nutzung, Baugrenzen oder Zuschnitt der Grundst√ľcke erreicht werden k√∂nnen und m√ľssen. Seit 2011 k√∂nnen auf Basis des ¬ß 9 Abs. 1 Nr. 23 b auch Festsetzungen zur Nutzung erneuerbarer Energien oder Kraft-W√§rme-Koppelung, etc. getroffen werden. Auf erw√ľnschte Standards des Geb√§udes (z. B. "Passivhausstandard", ‚Äěmindestens KfW xx‚Äú) kann allerdings nur ohne Rechtsverbindlichkeit hingewiesen werden.


Folgende Punkte sollten in dieser Phase gesichert bzw. in Erfahrung gebracht werden:

  • Festlegung der Art und des Ma√ües der baulichen Nutzung mit dem Ziel optimierter Kompaktheit.
  • Festlegung der Bauweise mit dem Ziel optimierter Orientierung und geringer gegenseitiger Verschattung.
  • Festlegung der Baugrenzen mit dem Ziel geringer gegenseitiger Verschattung.
  • Festlegung der Nutzung regenerativer Energiesysteme
  • √Ėrtliche Bauvorschriften (Dach- /Fassadengestaltung, Geb√§udetiefe)
  • ggf. Festsetzung von Versorgungsfl√§chen, -anlagen und -leitungen bei der Option auf Nah-/Fernw√§rmenutzung
  • ggf. Anschluss- und Benutzungszwang (wenn Nah-/Fernw√§rme)
  • Hinweis auf gew√ľnschten (D√§mm-)Standard der Geb√§udeh√ľlle

 

zur√ľck

weiter

 

 

 

 

 

Durch das Laden dieser Ressource wird eine Verbindung zu externen Servern hergestellt, die evtl. Cookies und andere Tracking-Technologien verwenden. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

YouTube-Videos laden